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Das Glioblastoma Multiforme

Wilhelm Tönnis, W. Walter
Published 1959 · Medicine

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Bereits 1932 war uns das hellrote Blut in den Venen im Bereich eines Glioblastoms aufgefallen. Dazu kam dann der angiomatose Charakter im Arteriogramm, den wir in 50% der Falle fanden. Erst 1936 wurde von uns (Tonnis) daruber auf der Mitteldeutschen Chirurgentagung in Magdeburg bei Lohr und im Januar 1937 in London auf dem Kongres der British Society of Neurological Surgeons berichtet. Seitdem sind diese Beobachtungen in vielen Arbeiten bestatigt worden, aber die pathophysiologische Bedeutung und die funktionelle Auswertung dieses abnormen Tumorkreislaufes haben anscheinend nicht das Interesse gefunden, das sie verdient gehabt hatten. Liegt doch ein groser Teil des Wesens der Glioblastome in diesen kreislaufmasigen Besonderheiten begrundet. Auch die differentialdiagnostische Abgrenzung gegenuber den malignen Astrocytomen und Oligodendrogliomen, Metastasen und Sarkomen im Angiogramm und klinisch gegenuber den Abszessen und subduralen Hamatomen mus diese Besonderheiten berucksichtigen.



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