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Förderung Mathematischen Problemlösens Anhand Eines Selbstregulationstrainings

Barbara Otto, Franziska Perels, Bernhard Schmitz

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Die Zielsetzung des hier vorgestellten Trainings ist es, die mathematische Problemlösekompetenz von Schülern der dritten und vierten Grundschulklassen zu erhöhen. Basierend auf dem Selbstregulationsmodell nach Schmitz (2001) liegt dem Trainingsansatz eine Kombination von fachspezifischen mathematischen Problemlösestrategien mit fächerübergreifenden, selbstregulatorischen Lernmethoden zugrunde. Insgesamt 177 Grundschüler mit einem durchschnittlichen Alter von 8.76 Jahren nahmen an der Untersuchung teil, wobei jeweils zwei Klassen der dritten und vierten Jahrgangsstufen als Experimental- und als Kontrollgruppen dienten. Die Studie basiert auf einem Prätest-Posttest-Kontrollgruppen-Design mit Wartekontrollgruppe. Das Training wurde im wöchentlichen Abstand durchgeführt und bestand aus zwei Projekttagen, die jeweils 270 Minuten umfassten. Um die Wirkung des Trainings zu überprüfen, wurden ein Fragebogen zur Erfassung der Selbstregulations- und Problemlösekompetenz für Schüler und ein mathematischer Problemlösetest verwendet. Es konnte bezüglich der Problemlösekompetenz bei der Experimentalgruppe ein signifikanter Anstieg im Einsatz der Strategien «Selektion» und «Zerlegung» gezeigt werden. Hinsichtlich der Selbstregulationskompetenz konnten jedoch wider Erwarten kaum Veränderungen durch das Training erzielt werden.