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Neue Aspekte Der Medikamentösen Therapie Des Malignen Pleuramesothelioms

S. Kurz, C. Grohé
Published 2014 · Medicine

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Das maligne Pleuramesotheliom, in den meisten Fallen durch Asbestexposition verursacht, ist schwer zu behandeln. Fur die Therapie der fruhen Tumorstadien stehen trimodale Konzepte inklusive Resektion, Radiatio und Chemotherapie im Vordergrund. Fur die Erstlinientherapie des fortgeschrittenen MPM ist die Kombination aus Cisplatin und Pemetrexed zugelassen. Allerdings mangelt es an randomisierten kontrollierten Studien zur medikamentosen Zweitlinienbehandlung. Eine Monotherapie mit Pemetrexed, Vinorelbin oder Gemcitabin scheint im Vergleich zu einer rein symptomatischen Behandlung einen Uberlebensvorteil zu bringen. Vielversprechend erscheint ein immuntherapeutischer Ansatz. Das Prinzip der „frustranen Phagozytose“, bei der eine kontinuierliche Antigenexposition zu anhaltenden lokalen Entzundungsreaktionen und Antigentoleranz fuhrt, kann durch eine Blockade des T-Zell-Oberflachenproteins CTLA-4 unterbrochen werden. Die Antikorper Ipilimumab und Tremelimumab konnen so die Immunantwort restimulieren und zu einem Anstieg der Zahl an tumorinfiltrierenden T-Lymphozyten fuhren. Klinische Studien zu diesem Thema werden mit Spannung erwartet.



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